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Wasser ist Leben! Der Aubrunnen bleibt.

Saiben-Führung

Saiben-Führung am Freitag den 30.6.17
mit Margarethe Gönner

Die Bürgerinitiative BI Aubrunnen lud kurzfristig ein zur Führung durch den Saiben durch Margarethe Gönner, BI-Unterstützerin, Historikerin und Neckarlandschaftsführerin Treffpunkt Rathaus Derendingen.
Die BI möchte hiermit konstatieren:
- der Saiben ist ein erhaltenswertes Naturgebiet
- der Saiben ist keine Alternative zum Wasserschutzgebiet Au für eine künftige Gewerbefläche
- wir drücken unseren Protest aus, diese beiden schützenswerten Flächen gegeneinander auszuspielen
- Grundwasserbildung braucht immer unversiegelte Flächen. Die Saibenfläche ist auch für die Grundwasserbildung im Unteren Neckartal unabdingbar wichtig.


Kurzinfo zur Führung von Margarethe Gönner
„Der Saiben – Geschichte, Naturkunde, Aktuelles“ am Freitag, 30. 6., 19-21 h.
Die Geschichte der verschiedenen Absichten, ihn zu verbauen, ist gerade inhaltsreich und teils abenteuerlich genug. Aber der Saiben hat außerdem einiges an viel älterer Geschichte und Überlieferung zu bieten, ist auch als Agrarsteppe noch eine für Grundwasserschutz, Naturschutz und Naherholung nicht unbedeutende Freifläche, und auch sonst lässt sich eine Menge über ihn wissen. Daraus ergibt sich auch so manches zur Geschichte von Derendingen.
Die Historikerin und Neckarlandschaftsführerin Margarethe Gönner wird in einer ungefähr zweistündigen Führung die spannendsten Ergebnisse ihrer Recherchen weitergeben.
Treffpunkt und Endpunkt: Rathaus Derendingen
Der Rundgang findet auf gut begehbaren Wegen statt. Die Führung ist für Erwachsene konzipiert, aber auch für Jüngere verträglich. Diesmal findet sie ohne Teilnahmegebühr für die „BI Aubrunnen“ statt. 


Hier der Link zur Presseerklärung der BI Aubrunnen zum Saiben

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Die Gruppe steht hier am Zauneidechsen-reservat.

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Im Hintergrund sieht man das Bahnbetriebswerk.

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Margarethe Gönner zeigt die alamannische Goldscheibe von Derendingen

Faszinierend war die Weite des Tales von Schlossberg Spitzbergen und Rammert begrenzt, die Vielfalt der Pflanzen und die fruchtbaren landwirtschaftlichen Nutzflächen. Auch gabe es einen fahrbaren Hühnerstall mit viel Freilauf und Grasland für die Hühner. Schöne unberührte Baum- und Gebüschgruppen, ein Paradies für die Vögel genauso wie ein eingezäuntes Eidechsenreservat mit viel Steinen und schönen Blumen. Der fruchtbare Boden war spürbar und die aus den Feldern aufsteigende Kaltluft war so intensiv- ein Beweis dafür dass eine intakte Landschaft ein größerer Frischluftproduzent ist als ein Wald. Eine Talaue also, die einem guttut und erhaltenswert ist.

Circa acht Meter hoch oder tief ist die Bodenschicht, darunter ist ein großes altes Kiesbett von Steinlach und Neckar. Hier kann sich reichlich Grundwasser bilden, durch das Kies gereinigt neckarabwärts fließen zu unseren Trinkwasserbrunnen.

Das darf durch eine Bebauung nicht zerstört werden!