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Wasser ist Leben! Der Aubrunnen bleibt.

Infos zum Wasserschutzgebiet

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Wasserschutzgebiet Au

Die BI Aubrunnen hat sich bei einem Hydrogeologen über Wasserschutzgebiete informiert. Immer wieder wurde behauptet, der Aubrunnen beziehe sein Wasser vom Hang. Wir haben uns gewundert, wieso das Wasserschutzgebiet dann nicht auf dem Hang ist. Nun, der Aubrunnen bezieht sein Wasser doch zu 90% aus dem Neckarkiesbett und zwar neckaraufwärts.
Darum liegt dort auch die Wasserschutzzone.  Das grün markierte Wasserschutzgebiet Zone 3 ist das Gebiet aus dem die Brunnen ihr Wasser beziehen. Schauen wir uns das auf der Karte an: dann sehen wir dass die Tübinger Brunnen ihr Wasser alle neckaraufwärts her beziehen. Der Aubrunnen hat die Ziffer 5.

 facebook_logos_PNG19750  https://www.facebook.com/biaubrunnen Dieser Beitrag erschien auf unserer facebook-Seite am 15.4.2017
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Hier seht Ihr die Wasserschutzgebietkarte etwas größer

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Wasserschutzgebiete

Au-Brunnen - nie gehört? Au-Brunnen - wo ist das eigentlich?
Hier könnt Ihr eine Karte der Wasserschutzgebiete im Neckartal hinter Tübingen finden: http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/p/3UECe
Ihr gebt im Suchfeld “Tübingen” ein und dann wählt Ihr bei dem” Themen”-Reiterdas Themar “Wasser” und danach “Wasserschutzgebiete”. Dann könnt Ihr alle Tübinger Gebiete sehen und Richtung Reutlingen eben auch den Au-Brunnen.  Die Karte ist interaktiv! Spannend zu sehen, wo überall unser Trinkwasser herkommt und wie es in unterschiedlichen Abstufungen geschützt wird!

Das Aubrunnen-Areal ist in unserem Kartenausschnitt das hellgelbe Quadrat unten links. Tasächlich gehört zum WSG Aubrunnen, der gelben und höchsten Stufe, noch eine Fläche auf der anderen Seite der B 27 und um den Zubringer herum. Weiter östlich des Aubrunnens liegt nochmals ein WSG I - wer viel Rad fährt, kennt sicher das große eingezäunte Stück Wiese mit den schönen einzelnen Bäumen im Neckartal zwischen Tübingen und K'furt.

http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/pages/map/default/index.xhtml;jsessionid=F9F96E838D19297B96188614B7A0762A.public2

 facebook_logos_PNG19750  https://www.facebook.com/biaubrunnen Dieser Beitrag erschien auf unserer facebook-Seite am 25.3.2017
Links: http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/p/3UECe

 

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Wasserschutzgebiet Aubrunnen

Wieso liegt das Wasserschutzgebiet Aubrunnen eigentlich zu beiden Seiten der B 27? Denn es gehört ja noch das baumbestandene Areal jenseits der 4 Fahrspuren hinzu, welches viele TübingerInnen unter dem Namen "Rumänenhügel" kennen. Auch der Bereich des Zubringers mit dem Parkplatz ist Teil des WSG.

Das WSG Aubrunnen ist eines der ältesten Tübingens. Es wurde schon 1905 ausgewiesen. Um den genauen Verlauf seiner Gebietsgrenzen zu verstehen, haben wir hier die Silhouetten der WSG des Unteren Neckartals über ein altes Kartenbaltt von 1912 geblendet.wasserschutz_b27_29_03_17
Das Aubrunnen-Wäldchen (Pfeil) ist auch auf der alten Karte als Wald eingetragen, umgeben von feuchten Auwiesen. Die Zufahrt erfolgte damals noch von Westen her - heute führt die Eisenbahnstraße als schnellste Zufahrt nördlich des Areals vorbei. Die autobahnartige B27, die das WSG Aubrunnen zerschneidet, gibt es erst seit 1994.
Westlich des Aubrunnens floß 1912 noch ein Bach durch den sog. Augraben zum Neckar hin. Dieser erhielt sein Wasser aus dem Wankheimer Talbach und der Ramslache. Diese beiden Bäche werden heute durch das Französische Viertel geführt. Besonders der Wankheimer Talbach erhielt bei der Planung des Viertels viel Aufmerksamkeit und wurde als Lebensraum für Tiere und Pflanzen natürlich gestaltet. Wir sagen: Danke, liebe Stadtplaner! Und: Weiter so, erhaltet auch den Aubrunnen-Hain! Wir wollen im Grünen leben, nicht im Grauen.

 facebook_logos_PNG19750  https://www.facebook.com/biaubrunnen Dieser Beitrag erschien auf unserer facebook-Seite am 29.3.2017

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Warum eigentlich BETRETEN VERBOTEN?

Das Au-Brunnen-Areal ist eine Wasserschutzzone der Stufe 1. Das ist die höchste, schutzbedürftigste Stufe, in der die Regelungen zum Wasserschutz am härtesten angewandt werden.

Die Schutzzone I "Fassungsbereich" definiert den direkten Bereich im Wasserschutzgebiet um die Wassergewinnung (hier das Pumphäuschen) herum. Im Allgemeinen beträgt die Ausdehnung der Schutzzone I mindestens 10 m im Radius um die Wassergewinnung herum. In diesem sensiblen Bereich wird das Grundwasser ganz besonders vor Verunreinigung geschützt. Eine Nutzung der Bodenflächen in diesem Bereich ist nicht zugelassen.

Und so soll es auch bleiben.

Wer kann glaubhaft machen, dass eine störungsfreie Trinkwassergewinnung unter einer gewerblichen Nutzung überhaupt möglich ist? Kann das von der Stadt beauftragte aktuelle Gutachten diese Besorgnis wirklich ausräumen?
Ein Wasserschutzgebiet Stufe I nicht nur abzustufen auf II oder III, sondern gleich ganz aufzulösen, ist schon ein ziemlich krasser Schritt!

 facebook_logos_PNG19750  https://www.facebook.com/biaubrunnen Dieser Beitrag erschien auf unserer facebook-Seite am 24.3.2017